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Bällrämmel

jemand, der immer und bei allen Gelegenheiten herummault. Früher auch als Bezeichnung für belgische Besatzungssoldaten gebrauchlich.
In der Umgangssprache ist das Schimpfwort nicht mehr häufig zu hören.

Bearbeiter: Erich Kamps (Viersen), Manfred Germund (Hürth)


Kommentare

31.08.2016, 13:57 Uhr
Barbara Hubertz
Bonn

Mir han für die beljische Soldate "Bämmesse" jesaat, en Waachendörp (bei Satzvey).

Wir haben die belgischen Soldaten "Bämmesse" genannt.

18.10.2012, 18:23 Uhr
Manfred Germund
Hürth
Das Wort kenne ich auch nur als Bezeichnung für die belgischen Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland stationiert waren. In den 50er Jahren schlugen sie häufig zu militärischen Übungszwecken und wohl auch, um gegenüber der Bevölkerung Präsenz zu zeigen, ihren Gefechtsstand (meist mehrere Zelte) zu Übungszwecken mitten im Dorf auf (Hürth-Fischenich, Rosellenplatz und Garten des Fronhofes). De Bällrämmel sen wedder em Dörp. hieß es dann unter uns Kindern, weil die Anwesenheit der Soldaten unsere Neugier weckte.

08.08.2007, 11:26 Uhr
Hans-Josef Rosenbaum
Bonn
Bei uns zu Hause in Düren waren die "Bällrämmel" aber auch die belgidchen (Besatzungs-)soldaten

15.07.2007, 07:07 Uhr
Hans-Theo Deckers
Sevelen (Ndrh)
Bellrämmel oder Bellhamel ist ein Glockenklöppel/hammer. Ein junger Mann der mit Getöse und viel Lärm wenig sagt.

28.05.2007, 20:15 Uhr
Rosi Casper
Köln
Bellrämmel, (zu: "bellen" und "rammeln")"Esu ne bore Bellrämmel", ein bäurischer, würster Bursche, flegelhafter Kerl


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