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Dröppken

Dröppke, Dröppchen kleiner Tropfen; oft für ein alkoholisches Getränk gebraucht: Was haste denn da fun lecker Dröppken mitgebracht? Dat is noch son kleines Dröppken, dat kann dat doch gar nich. Is dat en süßes Dröppken! Die Frau hatte son kleen Dröppchen bei sich. (kleines Kind)
Lecker Dröppken werden im nördlichen, aber zum Teil auch im zentralen Rheinland (also südlich der Benrather Linie) getrunken. In Köln heißt es dann aber endgültig Dröppchen.

Bearbeiter: Eduard von Flottwell (Düsseldorf), Jan Ippers (Kaarst), Hans Dekker (Grevenbroich)


Kommentare

11.07.2010, 19:01 Uhr
Hans Dekker
Grevenbroich
Neben dem Dröppchen aus dem Glas wurden kleine Kinder, in der Hauptsache Mädchen, mit einem liebevollen Unterton, gerne "dat Dröppche" genannt

25.04.2010, 22:46 Uhr
Dr. Ludwig Peschen
Moenchengladbach
Und dae Opa hat frueher immer en Droeppken anne Nase gehabt...

31.08.2007, 00:00 Uhr
Christel Lössl
Pulheim
Im Kölner Raum ist das "Dröppken" "Dröppchen": wie es im Lied heißt:" Drinke mer noch en Dröppche aus dem kleinen Henkels-Pöttche..." Und statt des Siebenschläfertages wird in Köln der Tag "Maria Sief" mit Argwohn beobachtet, ob es dann nicht regnet. Darum heißt der Marientag (am 2. Juli?) auch: "Maria Eindröppchen"


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