LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
Logo LVR


Vorheriges Stichwort: kennen   Nächstes Stichwort: Kerze

 

Kerl

auch Kehr als Ausruf der Verwunderung oder des Missmuts Kerl, Kerl, wat war dattänn vonne Flanke? Kehr, nu höma auf damit. Kerl, wat war dat von tollen Abend gestern. Kerl inne Kiste als Fluch oder Ausdruck der Verblüffung Kerl inne Kiste, wo hab ich denn schon wieder den Schlüssel hin?

Bearbeiter: Peter Honnen, Ralf Joerres (Essen)


Kommentare

18.03.2008, 21:01 Uhr
H.L.Meyer
Euskirchen
Zu dem Beitrag von Hermann Haas: Wat willste denn mal werden? - De wöt Keel" hätte ich die Antwortvariante: "Du wöt kahl", d.h. "Du wöt ene Pläätekopp."

18.03.2008, 20:22 Uhr
H.L.Meyer
Euskirchen
Im Ripuarischen oder Köln-Aachen-Bonner Dialekt gibt es auch die Ausdrucksvariante "Keeaal", wie in "Isch han höck de Keeaal", d.h. "Ich fühle mich heute elend". Das ist eine Variante von "Ich hab heut den Möpp."

14.07.2007, 23:55 Uhr
Ralf Joerres
Essen
Bei uns auch eher als Keer: "Keer inne Kiste!" (Ausruf der Verwunderung oder leichten Verärgerung über sich selbst, wenn etwas nicht klappt)

16.05.2007, 00:00 Uhr
gudrun
velbert-langenberg
wenns in westfälische geht, sagt man nicht "kerl" sondern sowas wie "keea"!

18.02.2007, 14:04 Uhr
Hermann Haas
Neuss
Für Kerl sagte man hier auch "Kehl oder Keel" Spaßeshalber:wat willste denn mal werden? Sagt der Andere: de wöt Keel. So hat man meinen Bruder gehänselt


Wortartikel kommentieren

Sorry! Die interaktiven Funktionen sind zur Zeit leider deaktiviert, da die Redaktion des Mitmachwörterbuchs verwaist ist und keine Einarbeitung erfolgt. Deshalb kann man im Moment im Lexikon nur blättern, lesen oder suchen. Sobald als möglich werden die Funktionen wieder freigeschaltet.