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Klööfken

Klöfken, Klöafken (meist selbst gefertigter) Dietrich Da brauchse en Klööfken für, sonst krichse dat nich auf.
Ein Klööfken/Klöfken benutzt man am Niederrhein und im Bergischen Land.

Bearbeiter: Willi Will (Hamminkeln), Dr. Herbert Feilke (Viersen), Hans Dekker (Grevenbroich), Heike Bruns (Wuppertal)


Kommentare

12.05.2016, 15:03 Uhr
Heike Bruns
Wuppertal
Klöfken ist ein typischer Ausdruck im Wuppertaler Platt für Dietrich.
z.B. Frag ens even op de en Klöfken hätt für de Duer tu oeppnen.

13.03.2009, 14:35 Uhr
Hans Dekker
Grevenbroich
In unserem Raum sagt man Klöafje, mit einem ö wie mögen. Diese Buchstaben-Kombination kommt dem Wort ziemlich nahe, Aber nur wenn man ö und a übergangslos ausspricht.

09.08.2007, 18:06 Uhr
Dr. Herbert Feilke, M.A.
Viersen
"Klöffken" wird auch in der Viersener Gegend kurz und betont ausgesprochen. Es bezeichnet hier ein kleines Metallwerkzeug, sehr oft den Flaschenöffner für Kronkorken. - Vielleicht rührt das Wort aus dem Provinziallateinischen her, dann käme es von "clavis" und hieße ursprünglich "Schlüssel" - was an & für sich eine einleuchtende Erklärung wäre.


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