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Lauschöpper

Lauschepper Schmarotzer Pass auf, der Lauschöpper kommt schon wieder ne Zichte schnorren. Mit son Lauschepper ine WG kannze einpacken. Meinse, der würd ma einen ausgeben, dat is ne richtige Lauschepper.
Eine schöne Volksetymologie findet sich im Kommentarteil.

Bearbeiter: Peter Honnen, Margret Forst (Düsseldorf), Friedhelm Krupp (Dinslaken), Ingrid Pauline Padberg (Korschenbroich)


Kommentare

08.02.2011, 19:14 Uhr
Purodha Blissenbach.
Köln
Zum Lauschepper sagt man im feine-Pinkel-Deutsch auch "Nassauer".

18.12.2009, 13:56 Uhr
Margret Forst
Düsseldorf
Der "Lauschepper" bezieht sich nicht nur auf das Trinken, sondern auf alle Gelegenheit, bei denen umsonst etwas abfällt. Wahrscheinlicher Ursprung: Der noch nicht ganz abgekühlte Rahm wurde vom Knecht nach dem Melken schon mal abgeschöpft (und verzehrt) bevor der Bauer bei der kalten Milch den Rahm für die Buttererzeugung abnahm. Ein "Warmschöpfer" also.

30.10.2009, 08:07 Uhr
ohne Name
ohne Ort
Der Lauschepper, der nur umsonst mittrinken (oder saufen) will, heißt in der Bonner Gegend auch Schröppsüffer , so einer schließt sich einer Gruppe an, wo Runden ausgegeben werden, und kurz bevor es an ihn kommt, isser plötzlich auf dem Heimweg, oder zur nächsten Wirtschaft.

08.02.2007, 14:06 Uhr
ohne Name
Velbert
"dat Bier hier is für lau" meint Freibier, oder auch kostenlos, umsonst


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