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Makai

Makei Quark Nä, der Makai is zu wässerich.
Das Mundartwort wird im Raum Aachen noch in der Umgangssprache gebraucht. In der Stadt wurde in der Nachkriegszeit ein moderner weißer Kirchenbau im Volksmund ironisch als "Sankt Makai" betitelt

Bearbeiter: Günter Detro (Rheinbach)


Kommentare

28.06.2019, 13:53 Uhr
ohne Name
Rheinland
Meine Mutter kam aus Aachen und erzählte, dass in der Nachkriegszeit dort ein moderner weißer Kirchenbau im Volksmund als "Sankt Makai" betitelt wurde.

28.06.2019, 14:18 Uhr
Redakteur: Danke für die Anmerkung. Ich nehme sie auf. Gruß P. Honnen

25.06.2018, 19:03 Uhr
Lothar Herstix
Düsseldorf
Clara Viebig schreibt in ihren Erinnerungen "Eine Kindheit im alten Düsseldorf": "In den fetten Wiesen auf der “Anderen Seite’ haben wir herrliche Sträuße gepflückt, dann im Wirtshaus Makai gegessen und Schwarzbrot dazu..." Mit der anderen Seite ist Düsseldorf-Oberkassel gemeint.

02.07.2018, 16:25 Uhr
Redakteur:

Hallo Herr Herstix, kennt man das Wort denn auch in Düsseldorf?  Wahrscheinlich hat es die Viebig aus ihrer Eifler Heimat mitgebracht, oder?

Dank und Gruß P. H. 

12.01.2018, 16:47 Uhr
Hans Hermans
Vaals bei Aachen
L.S. Geboren wurde ich in Vaals (NL) , drei Kilometer von Aachen entfernt. Heute wird in Vaals ausgiebiger Mundart gesprochen als in Aachen. In Aachen wird Mundart leider als Platt erfahren. Hier gibt es noch einige wenige welsche Lemma aus Karls Zeit. Er kam ja bekannlich aus der Wallonie (Herstal/Lüttich). Das weisse Milchprodukt dass in Aachen Makai genannt wird hiess in Karls Zeiten Maquée. Mit freundlichen Grüssen aus den Niederlanden Hans Hermans 12.01.2018

16.01.2018, 13:35 Uhr
Redakteur:

Hallo Herr Hermans, vielen Dank für die Erläuterungen.

Ob das Wort allerdings so alt ist, bleibt fraglich - es geht jedenfalls auf limburgisch maken "schlagen, klopfen" zurück.

Woher kennen Sie den Geburtsort von Karl? Haben Sie dafür eine Quelle?

Gruß P. Honnen

 

20.08.2016, 11:18 Uhr
Robert Knodt
Essen


Fundsache

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Regionalsprachendatenbank des Ministeriums der DG / Belgien

Makai, der

Quark, Frischkäse

Korrekturstatus: aufgenommen

Quelle: Hecking, TE
Herkunft: vgl. frz. belg. maquée (gleichbed.)
Verbreitungsraum: Amel, Büllingen, Eupen, St. Vith

Beispiel:
Kaum einer kann verstehen, warum er so gerne Kartoffeln mit Hering und Makai isst.

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31.08.2011, 17:30 Uhr
G. Detro
Rheinbach
Einige Öcher kritisieren die Schreibweise: Richtig sei Makai!


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