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kühmen

kümen jammern, sich beschweren Der is immer nur am kühmen. Wat hasse denn nu schon widder zu kühmen? Man kann auch jemandem die Ohren vollkühmen oder sich bei jemandem auskühmen (jemandem etwas vorjammern, sich ausweinen). Kühmen ist in der Grundbedeutung nur "seufzen" und wird im zentralen Rheinland auch noch so verwendet. Der saß ganz normal am Tisch, da isser weiß geworden im Gesich, dann hadder noch drei mal gekühmt, un war tot. Kühmerei Jammerei Die ganze Kühmerei nützt nix, du muss doch zur Schule. Kühme Jupp ist ein Mann, der zu viel klagt.

Bearbeiter: Marko Jansen (Köln), Purodha Blissenbach (Köln)


Kommentare

16.02.2015, 19:15 Uhr
Charle-Manes
Düsseldörp
Es jo janz schön, wadder do jeschreewe hat. Äwwer wat nit dobei steht, es, wo dat Woht eejenslech von kommt. Schrifft mech dat doch emol. charle-manes@mundart-düsseldorf.de

14.07.2011, 15:50 Uhr
Purodha Blissenbach
Köln
Kühmen ist in der Grundbedeutung nur seufzen und wird zumindesten in Köln auch so verwendet. Der saß ganz nommal am Tisch, da isser weiß geworden im Gesich, dann hadder noch drei mal gekühmt, un war tot.

20.07.2009, 19:37 Uhr
Caro
Düsseldorf
Ich kenne es auch als jammern - in verschiedenen Varianten: "sich bei jemandem auskühmen" "jemandem die Ohren vollkühmen"

18.11.2008, 05:02 Uhr
Dr. Ludwig Peschen
Moenchengladbach
Kuehmen aber urspruenglich doch wohl eher fuer stoehnen, japsen?


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