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verklickern

erklären, mit Nachdruck erläutern Dat werd ich dem schon verklickern, wenn der wieder hier auftaucht. Dat hab ich dir doch gestern schon verklickert, dat dat so nich geht! Kannsde dem ma nich verklickern, dat der hier nix zu suchen hat!
Ob das Wort aus der Seemanssprache übernommen ist, bleibt fraglich. Auf Segelschiffen nennt man den Windrichtungsanzeiger auf dem Masttopp jedenfalls seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts Verklicker(er).

Bearbeiter: Kina Schröder (Forst)


Kommentare

30.01.2007, 22:04 Uhr
Kina Schroeder
Forst, Baden
Das Wort "verklickern" kommt aus der Seemannssprache. Es bezeichnet ein kleines Stander oder Wimpel, das an der Mastspitze angebracht war und dem Seemann die Windrichtung angezeigt (verklickert) hat. Das ist heute beim Segeln noch gebräuchlich.


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