LVR-Institut für Landeskunde
und Regionalgeschichte
Logo LVR


Mitmachwörterbuch Kommentare

Hier können Sie allgemeine Kommentare zum Mitmachwörterbuch abgeben, Kritik oder Lob äußern oder Fragen zu einzelnen Wörtern oder zur rheinischen Umgangssprache überhaupt stellen. Die Redaktion wird so schnell als möglich antworten. Sie können aber auch selbst zu Kommentaren Stellung nehmen.


Kommentarformular einblenden
Autor:
Ort/Region:
Kommentar:

Spamabwehr: Wieviel ist 5 plus 2?

30.03.2017 13:08 Uhr
Andre Ritter
a.a.d.W.
"Zeiger" -> www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=Zeiger

29.03.2017 16:47 Uhr
Tom
München
Könnten sie bitte auch Sprichwörter wie "auf den Zeiger gehen reinsetzen

21.03.2017 21:45 Uhr
S.F.
Viersen
Hat meine Heimatstadt voll getroffen. http://www.spiegel.de/static/happ/wissenschaft/2015/sprachatlas/v2/dist/#/questions Vielleicht besteht hier Interesse.

22.03.2017, 14:57 Uhr
Redakteur:

Ganz herzlichen Dank für den Link. Das kannte ich noch nicht.

Zum Thema: Siehe Wort des Monats pöhlen

Wieso hat es Ihre Heimatstadt voll getroffen???

Dank und Gruß  Peter Honnen

15.03.2017 18:48 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Lieber Herr Honnen , ich muß nochmal auf das Freesekistken zurückkommen. In Ihrem Wörterbuch gibt es auch da Wort Freese für z.B.Schüttelfrost. Meine Mutter sagte :ich hannet freese,wenn ihr kalt war. Das Freesekistken war somit eine Person ,die fror und damit "usselich" daherkam. LG i.P.Padberg

10.03.2017 21:33 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Hallo Herr Honnen , dat Freesekistken für eine unansehnliche Person und dat Mimmfümpken für eine ungepflegte Frau.. Gruß I.P.Padberg

14.03.2017, 09:48 Uhr
Redakteur:

Danke für die schönen Wörter. In das Wörterbuch kann ich sie leider nicht aufnehmen, da sie wohl nur Mundartsprechern bekannt sind.

Dank und Gruß P. Honnen

10.03.2017 21:09 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Hallo Herr Honnen , das Wort Brackebrere hat meine Mutter benutzt,wenn man.sich den Teller zu voll geladen hatte : da muß man ja die Brackebrere dranhalten. (Damit nichts runter fällt ) Kommt wohl aus der Landwirtschaft....Wenn die Heuwagen zu hoch beladen waren,musste man rundum Bretter anbringen. LG Ingrid P. Padberg

14.03.2017, 09:41 Uhr
Redakteur:

Ah ja, jetzt verstehe ich - es geht um die Karrenbretter. Im Rheinischen Wörterbuch findet man sie unter dem Stichwort Bragge "Seitenbretter am Wagen". Eigentlich ist das Wort Brackebrere doppelgemoppelt, denn die Bracken sind schon die Seitenbretter.

Vielen Dank für die Aufklärung Gruß P. Honnen

08.03.2017 20:32 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Meine Mutter sagte : da hätt dä Schanie (Genie )für Ich dachte,das sei eine Eigenart von ihr persönlich hab das aber auch schon im Düsseldorfer Raum gehört. Was sind die Brackebrere ? LG I.P.P.

09.03.2017, 14:22 Uhr
Redakteur:

Hallo Frau Padberg,

verraten Sie es uns?

Schenie werde ich mal aufnehmen. Die Wendung kenne ich auch.

Dank und Gruß  P. Honnen

06.03.2017 14:08 Uhr
Andre Ritter
a.a.d.W.
zu "Friedhelm": In den 80érn in meinem Dunstkreis wurde der Name "Siegfried" ("Siggi") als "Schwulenname" definiert ohne, daß ich jemals nachvollziehen konnte warum. Bei "Friedhelm" kann es sein, daß "Fried" als "friedlich" und "Helm" als Bezug zum Kopf gesehen wurden und somit ein Jemand, der eigentlich gutmütig ist, evtl. als "dumm" definiert wurde (hat einen Helm aber setzt sich nicht zur Wehr oder hat nur Frieden im Kopp). Vielleicht muss oder kann man auch gar nicht soviel da hinein interpretieren und der Name ist aufgrund seiner "Antiquiertheit" irgendwann spontan missbraucht worden. So wie z.B. auch ein "Sigurd" wahrscheinlich irgendwann einmal "Joghurt" genannt wird. Bei "Du Nase" geht es als weiteres Beispiel auch nur darum irgendein Substantiv zu entfremden. Bei "Vollhorst" muss es auch nicht ein "Horst" gewesen sein, der sich zu einem solchen gemacht hat oder gemacht wurde und dergleichen geht es dem "Johann" sicher auch so (Wóbei hier "Johann" als Dienername verbreitet erschien oder später als Cliche verbreitet wurde). Ne "Uschi" muss auch nicht so heissen, war aber bei seiner Bedeutungsschöpfung sicher recht verbreitet und bestimmten Persönlichkeiten zugeordnet. Dazu kommt jedenfalls auch ein zeitlicher Verzug, was früher üblich war ist heute evtl. nur noch weniger im Gebrauch und von neueren Generationen nicht nachvollziehbar, so auch von älteren nicht, wenn sie nicht zeitnah es hinterfragt haben....bis wir "Friedhelms Tagebücher" ausgraben.

26.02.2017 09:47 Uhr
Wolfgang Elsenpeter
Duisburg
Frage zu: Friedhelm (03.02.2017, 16:14 Uhr) Blödmann, Dummkopf Der is echt der Friedhelm. Na, du Friedhelm, dat hasde wieder toll hingekricht. :: Ich stolpere über die negative Bedeutung dieses Vornamens. Er verheißt doch Frieden, Schutz und Sicherheit. Welcher `Friedhelm' hat dafür gesorgt, dass er für Dummheit steht? Genauso frage ich mich: Warum muß ein Klaus für das Jugendwort KÖRPERKLAUS herhalten, der für eine motorisch sehr unbeholfene Person steht?

03.03.2017, 10:05 Uhr
Redakteur: Da gibt es keine Begründung für. Personennamen werden in den unterschiedlichsten Zusammenhängen ohne nachvollziehbare Motivation gebraucht. Ich kann als Peter/Pitter ein Lied davon singen (dröge Pitter, Pittermännchen, schwarze Pitt usw., Miesepeter). Genau so ist es bei Nikolaus (nickelig, Zornnickel Pumpernickel usw.), Gruß P.H.

12.01.2017 10:50 Uhr
ohne Name
Unbekannt
Hallo, ich bin auf der Suche nach der Herkunft des Wortes " Techen" . Angeblich (!) soll es das Wort wirklich geben und ist ein Gruß. Es ist richtig geschrieben, also nicht zu verwechseln mit z.B. " Tachchen" o.ä. Ich würde mich sehr über Antworten freuen :)

16.01.2017, 12:58 Uhr
Redakteur:

Sorry, aber diesen Gruß kennen wir nicht. Soll er tatsächlich im Rheinland gebräuchlich sein?

Gruß P. Honnen


Seite:
1 / 7
weiter