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Mitmachwörterbuch Kommentare

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Spamabwehr: Wieviel ist 3 plus 2?

10.10.2017 08:39 Uhr
Brings
Mönchengladbach
Betr. : fimalett für rosa Artikel Hr. Ich musste als Kind immer die roten Flusen, welche sich in den Ecken des Kopfkissen bzw Bettbezugs aus dem Abrieb des Inletts angesammelt hatte, entfernen damit die weissen Bezüge keine rosa Ecken bekamen und somit 'fimalett' wurden. Die Farbe fimalett für rosa war bei meiner Oma für verfärbte Wäsche gebräuchlich. ' puhl ma de Flusen ausse Ecken, dat wird sonst fimalett.'

23.09.2017 14:49 Uhr
Claudia
geb. Duisburg; jetzt in Chemnitz
" PIMOCK" 1) Bezeichnung für lands- und ortsfremde Menschen, Ende des 19. Jh für ostelbische Saisonarbeiter und die vielen aus dem Osten zuwandernden Menschen 2) verallgemeinert als Schimpfwort für einen Menschen, dessen Sprache, Gebaren und Haltung dem Eingesessen fremd ist und der zunächst dadurch, später auch allgemein unangenehm auffällt, der einem persönlich nicht passt, den man als erbärmlich oder schuftig einordnet. 3) Heute im Sinne von 1 + 2 gebräuchlich Quelle: Adam Wrede: Neuer kölnischer Wortschatz, Greven Verlag Köln

20.08.2017 23:39 Uhr
renvyleman
Wuppertal
"Männeken un Fräuken, die packen seck am Meuken, die packen seck am Ungerrock, und schlage dann nen Tummelskopp." Diesen Reim kenne ich von meiner Großmutter, die aus Süchteln kam, mit niederländischen Wurzeln Was ich bisher noch nicht herausgefunden habe, ist: Was bedeutet "Meuken"?

29.08.2017, 13:05 Uhr
Redakteur:

Hallo, Mäuke/Mäuken ist die Verkleinerungsform von Mau/Mau, niederrheinisch und bergisch für Ärmel. Mäuken ist also das Ärmelchen/Ärmchen.

Gruß P. H.

12.06.2017 12:29 Uhr
Helene Schullenberg
Bonn, früher Westerwald
Flatschen Das Wort ist mir bekannt aus Windhagen/Westerwald. Meine Mutter kommentierte "Schmusen" mit dem Freund mit: "Sidde atwidder am flatschen". Dazu passt dann auch der Knutschfleck.

30.03.2017 13:08 Uhr
Andre Ritter
a.a.d.W.
"Zeiger" -> www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=Zeiger

29.03.2017 16:47 Uhr
Tom
München
Könnten sie bitte auch Sprichwörter wie "auf den Zeiger gehen reinsetzen

21.03.2017 21:45 Uhr
S.F.
Viersen
Hat meine Heimatstadt voll getroffen. http://www.spiegel.de/static/happ/wissenschaft/2015/sprachatlas/v2/dist/#/questions Vielleicht besteht hier Interesse.

22.03.2017, 14:57 Uhr
Redakteur:

Ganz herzlichen Dank für den Link. Das kannte ich noch nicht.

Zum Thema: Siehe Wort des Monats pöhlen

Wieso hat es Ihre Heimatstadt voll getroffen???

Dank und Gruß  Peter Honnen

15.03.2017 18:48 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Lieber Herr Honnen , ich muß nochmal auf das Freesekistken zurückkommen. In Ihrem Wörterbuch gibt es auch da Wort Freese für z.B.Schüttelfrost. Meine Mutter sagte :ich hannet freese,wenn ihr kalt war. Das Freesekistken war somit eine Person ,die fror und damit "usselich" daherkam. LG i.P.Padberg

10.03.2017 21:33 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Hallo Herr Honnen , dat Freesekistken für eine unansehnliche Person und dat Mimmfümpken für eine ungepflegte Frau.. Gruß I.P.Padberg

14.03.2017, 09:48 Uhr
Redakteur:

Danke für die schönen Wörter. In das Wörterbuch kann ich sie leider nicht aufnehmen, da sie wohl nur Mundartsprechern bekannt sind.

Dank und Gruß P. Honnen

10.03.2017 21:09 Uhr
Ingrid pauline padberg
Meerbusch
Hallo Herr Honnen , das Wort Brackebrere hat meine Mutter benutzt,wenn man.sich den Teller zu voll geladen hatte : da muß man ja die Brackebrere dranhalten. (Damit nichts runter fällt ) Kommt wohl aus der Landwirtschaft....Wenn die Heuwagen zu hoch beladen waren,musste man rundum Bretter anbringen. LG Ingrid P. Padberg

14.03.2017, 09:41 Uhr
Redakteur:

Ah ja, jetzt verstehe ich - es geht um die Karrenbretter. Im Rheinischen Wörterbuch findet man sie unter dem Stichwort Bragge "Seitenbretter am Wagen". Eigentlich ist das Wort Brackebrere doppelgemoppelt, denn die Bracken sind schon die Seitenbretter.

Vielen Dank für die Aufklärung Gruß P. Honnen


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