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Mitmachwörterbuch Kommentare

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Spamabwehr: Wieviel ist 4 plus 2?

12.01.2017 10:50 Uhr
ohne Name
Unbekannt
Hallo, ich bin auf der Suche nach der Herkunft des Wortes " Techen" . Angeblich (!) soll es das Wort wirklich geben und ist ein Gruß. Es ist richtig geschrieben, also nicht zu verwechseln mit z.B. " Tachchen" o.ä. Ich würde mich sehr über Antworten freuen :)

16.01.2017, 12:58 Uhr
Redakteur:

Sorry, aber diesen Gruß kennen wir nicht. Soll er tatsächlich im Rheinland gebräuchlich sein?

Gruß P. Honnen

02.01.2017 11:22 Uhr
Andre Ritter
j.w.D.
zu "Maria Eendrooep" --- - "„Wenn et op Maria Eendrooep räjend, werde m'r veerzig Dag jesäejend“ – „Wenn es auf Maria Heimsuchung regnet, werden wir vierzig Tage [mit Regen] gesegnet“ (aus Krefeld).[1]" - Als Quelle für diese Aussage wird ein Büchlein von Heinz Weber genannt und der scheint noch zu leben, also einfach dort mal direkt nachfragen und hier berichten! http://www.krieewelsch.de/sites/impressum.php

02.01.2017 11:09 Uhr
Andre Ritter
j.w.D.
"Hm, Mönchen, ok, ist klar, es gab Mönche." Genau! Und ein Mönch ist ja bekanntlich der wasserstandsregulierende Abfluss in einem (Fisch-) Teich! ;-) Genaueres findet sich vorläufig hier: https://www.moenchengladbach.de/de/leben-in-mg/stadtgeschichte/erste-anfaenge/

04.01.2017, 12:54 Uhr
Redakteur:

Gladbach ist der Name eines Zuflusses der Niers, zugrunde liegt altsächsisch glad, althochdeutsch glat "glänzend, schimmernd  glatt", dazu gibt es viele  namenkundliche Parallelen. Den Rest (Mönche/Monichgladebach) erklärt der Link.

Gruß P. Honnen

26.12.2016 20:14 Uhr
comparotf
MG
als Ausländer interessieren mich besonders die Ortsnamen. MG... Hm, Mönchen, ok, ist klar, es gab Mönche. Aber Gladbach. Kommt mehrmals vor, auch sehr nahe Formen mit einer abweichenden Schreibung (so Glabbach nähe Krickenbeck). "glad" ist heute noch ein vollkommen übliches engl. Wort. Verwandt? Warum aber dann Gladbach? Ich lebte auch in Schwaben. Da sagt man in den Dörfern "es schmeckt", wenn man meint, es riecht (unangenehm). Normalerweise hat aber schmecken eine solche Bedeutung nicht; die Schwaben benutzen da wohl einen verniedlichenden Euphemism, um höflich zu bleiben... Glad könnte lustig, klar, angenehm sein. War es womöglich das? Oder handelt es sich um ein verniedlichenden Euphemism? War das Wasser oft trüb, belastet (Leinenverarbeitung, Färberei)? Anderes Wort: Im gleichen Raum gibt es viele Gendies, Genjenes, Gendas. Bei, beisp. Genholland, kann man sich vorstellen, dass die Nähe zu den NL, sie ist gegeben, der Grund sein könnte. Aber bei den vielen anderen Ortsnamen in "Gen-"?

01.12.2016 11:33 Uhr
René Bongartz
südl. Niederrhein, Kreis Viersen
Liebe Redaktion, liebe Mitlesenden, seit Jahren bin ich auf der Suche nach einer Bestätigung für das Wort 'fimalett', welches meine Oma (Viersen-Dülken) für 'rosafarben' verwendete. Sollte es sich nicht um eine Wortschöpfung meiner Oma handeln, dann nehme ich eine Entlehnung mit französischem Ursprung an, äquivalent zu 'violett'. Kann jemand die Existenz des begriffs bestätigen? Mit bestem Gruß

15.12.2016, 11:34 Uhr
Redakteur:

Hallo Herr Bongartz,

tut mir leid, aber ich kenne das Wort nicht. Auch eine Recherche brachte bislang nichts. Ich denke, es handelt sich hier wirklich um Familienplatt. Aber vielleicht finde ich noch was.

Gruß aus Bonn  Peter Honnen

09.11.2016 18:01 Uhr
Nina Heimbach
Nürnberg
Nach erneutem Besuch und Beitragen nochmals mein Lob an die Redaktion für die tolle Arbeit. Und ein Vorschlag, den ich gerne als Internetworker machen möchte: Brörkes und Pippers, eines von vielen Beispielen, gehören einfach reziprok verlinkt. Könnte man den Autoren die Möglichkeit nicht gleich mit einräumen, bzw. dies als Wunsch der Redaktion in die Spielregeln mit aufnehmen? Noch eine Frage: Darf man irgendwann vielleicht mit einer Buchpublikation vom Best of Rheinisch (Worte des Monats) rechnen?

11.11.2016, 13:31 Uhr
Redakteur:

Herzlichen Dank für das Lob!

Verweise haben wir schon öfter diskutiert - sie sind von manchen Bearbeitern auch schon eingebracht worden, manche gibt es ja auch. Ein wichtiger Einwand dagegen ist: Wenn Verweise, dann systematisch. Das hat aber eine Flut von Verweisen zur Folge, und damit auch eine Mehrbelastung der Redaktion. Um bei dem angegeben Beispiel zu bleiben; Bei Pippers und Brörkes bleibt es ja nicht, bei der Kartoffel wären etwa 20 Verweise notwendig (das kann man leicht mit der Suchfunktion überprüfen). Da würde ein Wortartikel sehr unübersichtlich.  Dann stellt sich immer noch die Frage, ob man auch auf die Pellkartoffeln oder auch Kartoffelgerichte verweisen müsste. Wenn man dann noch an die vielen  Bezeichnungen für Männer oder Frauen denkt, dann kann man die Zahl der notwendigen Verweise leicht hochrechen. fürs erste möchte ich deshalb auf die Suchfunktion verweisen, die im Grunde so etwas wie eine Verweisfunktion hat.

Noch ne Anmerkung: Brörkes? Wäre wohl ein schöner Vorschlag :-)

Das Buch ist in Arbeit, es wird aber weit umfangreicher sein als die die Kolumne "Wort des Monats", es erscheint im nächsten Jahr.

Dank und Gruß  Peter Honnen

15.06.2016 13:34 Uhr
Wolfgang Mohren
Düren
zu Frank Elshoffs Frage vom 10.05.2016? "mit der Muffe gepufft" heisst so viel wie: "Du hast sie wohl nicht mehr alle" oder "Spinnst Du"

10.05.2016 13:29 Uhr
Frank Elshoff
Bonn
Was bedeutet: "mit der Muffe gepufft" ?

13.04.2016 09:59 Uhr
Engels
Unkel
Als Kind haben wir in den diversen Mülldeponien rund um den Ort Unkel gespielt. Das waren entweder alte Kiesgruben oder Bombenlöcher, die im Laufe der Jahre mit Steinen und Abfall jeglicher Art gefüllt wurden. Diese Gruben wurden 'Kuhle' genannt, hatten aber noch die Vorsilbe 'Schintz', also waren das für uns und unsere Eltern 'Schintzkuhle'. Mich würde interessieren, wie der Begriff 'Schintz' zu erklären ist.

10.06.2016, 12:49 Uhr
Redakteur:

Es kann sich eigentlich nur um eine "Schindkuhle" handeln. So nannte man früher die Gruben, wo verendete Tiere oder Schlachtabfälle vergruben wurden. Daraus hat sich dann  so etwas wie eine Abfallgrube entwickelt.

Gruß P. Honnen

26.02.2016 16:19 Uhr
Martha Thelen
Bonn-Bad Godesberg
Von unserem Vater (Jahrgang 1908) hörten wir früher oft den Satz: "Dat es ävver ene Feckedieves", wenn es um jemanden ging, der entweder sehr genau oder kleinlich war. Mich interessiert, ob dieser Begriff bekannt ist oder ob er möglicherweise Vaters eigene Schöpfung war.

13.04.2016, 12:46 Uhr
Redakteur: Hallo Frau Thelen, sorry für die späte Antwort (Urlaub und Krankheit). Im Moment habe ich noch keine Erklärung für den Feckedieves. Aber ich bleibe am Ball und melde mich dann noch mal. Gruß P. Honnen

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